Wald & Insekten

Eine riesige Artenvielfalt an Tieren tummelt sich im Wald, wobei Insekten wohl die wichtigste Rolle spielen: Sie leisten einen großen Beitrag zur Waldhygiene, vernichten Schädlinge und erhöhen durch ihr Tun die Qualität des Waldbodens.

WALDAMEISEN:
Je nach Lebensraum und Höhenlage spielt die Waldameise eine entscheidende Rolle für den Wald, wobei die hügelbauenden Ameisen von allen am wichtigsten sind. Die Waldameise steht seit 200 Jahren unter Naturschutz und ist gut für die Waldhygiene. So vertilgt die rote Waldameise viele Schädlinge, die sich um Umkreis von 20 bis 50 Metern rund um den Ameisenbau aufhalten. Sie ist also sehr bedeutend für die Schädlingsbekämpfung im Wald.

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MARIENKÄFER:
Es gibt weltweit etwa 5.500 Marienkäferarten, wobei der Siebenpunkt am bekanntesten ist. Der Marienkäfer lebt an Büschen, am liebsten an Johannisbeersträuchern, und ernährt sich von verschiedenen Blattlausarten. Während seiner zwei- bis dreiwöchigen Larvenentwicklungsphase verspeist er bis zu 1.300 Blattläuse, weshalb er auch „Blattlaus-Löwe“ genannt wird.

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WALDSCHMETTERLING:
Diese Sonnenanbeter brauchen helle, vielfältig strukturierte Offenwälder – also beispielsweise Wälder mit Föhren, verschiedenen Lichtbaumarten und vielen Blütenpflanzen. Je mehr Licht den Waldschmetterlingen zur Verfügung steht, umso artenreicher ist ihr Aufkommen.

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