Bildung & Arbeit

WALDPÄDAGOGIK

In Österreich gibt es ca. 20 größere Waldschulen und etwa 1.400 zertifizierte WaldpädagogInnen, deren Ziel es ist, die Naturkenntnisse von Kindern zu fördern. Diese sollen den Wald mit Freude erforschen lernen und dabei Zusammenhänge in der Natur selbst entdecken.

ZIELE:

  • Kennenlernen der Funktionen des Waldes
  • Selbstständiges Erleben von Natur
  • Mitverantwortung für die Umwelt lernen
  • Freude und Interesse am Wald wecken
  • Übermittlung von Informationen auf spielerische Weise
  • Achtung gegenüber der Schöpfung lernen

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ARBEITSPLÄTZE

Rund 300.000 Personen sind entlang der Wertschöpfungskette Forst-Holz beschäftigt. Dadurch sind Berufe auf diesem Gebiet gefragter denn je, aber auch die Anforderungen an die Ausbildung werden immer höher.

FORSTWIRT:
Ein Forstwirt ist in einem Forstbetrieb oder forstlichen Unternehmen für alle forstlichen Betriebsarbeiten zuständig. Sein Aufgabenspektrum reicht von Saat oder Pflanzung über Zaunbau und Wegepflege bis hin zur Holzernte. Die Berufsausbildung dauert je nach Ausbildungsstand zwei bis drei Jahre. Die Lehre wird in einem Forstbetrieb absolviert; die Schwerpunkte liegen auf Waldbewirtschaftung und Forstproduktion.

FORSTWIRTSCHAFTSMEISTER:
Für den Forstwirtschaftsmeister stehen Forstarbeiten eher im Hintergrund; er ist Fach- und Führungskraft in Forstbetrieben und Forstunternehmen. Er ist für die Ausbildung von Lehrlingen zuständig. Mit einem landwirtschaftlichen Berufsabschluss und mehrjähriger Praxiserfahrung kann man sich zum Forstwirtschaftsmeister weiterbilden lassen.

FORSTTECHNIKER:
Ein Forsttechniker arbeitet als Revierleiter in kommunalen oder privaten Forstbetrieben, in forstlichen Unternehmen oder bei forsttechnischen Dienstleistern. Die Weiterbildung erfolgt als zweijähriges Vollzeitstudium mit Praxisjahr und beinhaltet allgemeinbildende Fächer sowie forstfachlichen Unterricht. Schwerpunkte sind ökologische Grundlagen, Waldbau, technische Produktion, Waldschutz, forstliche Betriebswirtschaftslehre, Arbeitslehre und Forstpolitik.

FORSTINGENIEUR:
Ein Forstingenieur arbeitet als Betriebs- oder Revierleiter bei privaten Forstbetrieben, bei Waldbesitzervereinigungen oder Forst- und Holzunternehmen. Als Bachelor- und Masterstudiengang werden hier naturwissenschaftliche Grundlagen, ausgewählte Wirtschafts- und Rechtsbereiche sowie alle forstfachspezifischen Themen gelehrt und das alles Praxisnah.

FORSTWISSENSCHAFTLER:
Ein Forstwissenschaftler übernimmt Planungs-, Leitungs- und Führungsaufgaben in größeren Forstbetrieben, arbeitet aber auch als freiberuflicher Sachverständiger in Forst- und Holzunternehmen. Auch der Einstieg in Forschung und Lehre ist möglich. Der Bachelor- und Masterstudiengang ist wissenschaftlicher ausgelegt als die bisher erwähnten Ausbildungsmöglichkeiten.

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ARBEITSSICHERHEIT

Der Forstarbeiterschutzhelm gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der Schutzausrüstung für die Forstarbeit. Der Kopf wird v. a. vor herabfallenden Gegenständen geschützt. Besonders praktisch sind Modelle mit Gesichts- und Gehörschutz. Der Helm ist vor jedem Gebrauch auf Risse zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen.

Die Schnittschutzhose schützt vor Beinverletzungen mit den Werkzeugen. Als Schutz dient eine Schicht aus mehreren feinen, reißfesten Fasern, die in mehreren Lagen in die Hose eingefügt sind. Wenn die Motorsäge die Hose berührt, wickeln sich die Fasern um das Antriebsritzel und blockieren die Sägekette sofort. Nach einem Einschnitt in die Schnittschutzeinlagen gehört die Hose ausgetauscht.

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WAS ES BEI DER FORSTARBEIT NOCH ZU BEACHTEN GILT:

  • Zusätzliche Ausrüstung: Schnittschutzschuhe, Arbeitsjacke in Signalfarbe, Arbeitshandschuhe, Erste-Hilfe-Koffer
  • Nicht alleine arbeiten
  • Kommunikation
  • Sicherheitsbereiche einhalten
  • Gefahrenbereich der Motorsäge beachten
  • Ausreichend Erfahrung

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